Notizen über Schule, KI und Bildung.
Wer KI im Alltag nutzen will, startet fast immer beim Werkzeug und lässt sich vom Möglichen erschlagen. Der bessere Einstieg führt über den eigenen Prozess: Ein digitaler Ablauf ist noch lange kein KI-reifer Ablauf - und wie man den Engpass findet, an dem sich der Anfang wirklich lohnt.
→Ein Schultag aus Sicht der KI-Generation - und warum die Logik der Schüler stimmt, solange man nur aufs Produkt schaut. Was die Abkürzung im Kopf kappt, und was daraus für unsere Aufgaben folgt.
→Nicht ob, sondern wo: Geht man den Unterricht Schritt für Schritt durch, von der Planung bis zur Beziehung, trennt sich überraschend sauber, wo eine Maschine hilft und wo der Mensch bleiben muss.
→Das Gegenstück zum perfekten Schüler: Die Wirksamkeitsforschung sagt Handwerk, die Beziehungstradition sagt Bezug, die Philosophie sagt Mündigkeit - drei Antworten, die sich widersprechen, und was KI daran ändert.
→Was sich leicht prüfen lässt, nimmt KI uns gerade ab. Sechs Kompetenzen, die jede Lehrkraft trainieren sollte und die in keinem Lehrplan stehen - von Filterkompetenz bis Fehler aushalten.
→Ein vollständiger, anpassbarer Vorschlag für eine schulische KI-Nutzungsordnung - mit der Begründung hinter jeder Entscheidung. Von den Regeln für Schüler bis zur Aufgabengestaltung.
→Drei Forschungstraditionen geben drei Antworten, die sich widersprechen: Empirie sagt Charakter, Soziologie sagt Projektionsfläche, Philosophie sagt falsche Frage - und was KI daran ändert.
→Hundert Jahre dokumentierter Vorhersagen, von 1900 bis Tetlock - und was sie für die Debatte über KI in der Schule bedeuten.
→Eine Studie aus acht Ländern zeigt, wie Freude und Ärger der Lehrkraft die Klasse erreichen - und warum KI genau hier ansetzen kann.
→China verbietet, die USA fördert, Skandinavien zögert - drei sehr unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage, mit Quellen.
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